Pod-Systeme
EinfachSehr kompakt, wenig Einstellungen, ideal für Einsteiger & MTL. Pods/Coils werden bequem gewechselt.
- Pro: Easy, handlich, leise.
- Contra: Kleinere Tanks/Akkus.
Der schnelle Überblick für deinen Start: Geräte, Nikotin, Zugtechnik und erste Empfehlungen.
Eine E-Zigarette verdampft Liquid über ein Heizelement (Coil) mit Watte. Der Dampf wird eingeatmet – statt Tabak zu verbrennen. Grundteile: Akkuträger/Stick, Verdampfer (Tank/Pod), Coil+Watte, Mundstück.
Kein Verbrennen, keine Asche und deutlich weniger typische Rauchgerüche. Der Dampf kondensiert und verfliegt, Kleidung und Räume riechen kaum.
Die wichtigsten Gerätetypen im Vergleich – kurz & verständlich.
Sehr kompakt, wenig Einstellungen, ideal für Einsteiger & MTL. Pods/Coils werden bequem gewechselt.
Schlanke Sticks oder All-in-One Geräte mit etwas mehr Leistung. Oft MTL bis moderates DL möglich.
Leistungsstarke Akkuträger mit wechselbaren Tanks. Viel Anpassung, ideal für DL und Experimente.
Mit passenden Coils, Ladeoption und einfacher Bedienung – ideal zum Umsteigen ohne Frust.
Jetzt entdeckenUnsicher bei Gerät oder Nikotinstärke? Wir helfen dir 1:1 – schnell und ehrlich.
Kontakt aufnehmenDer große Unterschied zwischen Rauch und Dampf ist wie der Unterschied zwischen Waldbrand und einem nebligen Morgen im Wald.
Die Bestandteile des Rauchs sind Gase, Dämpfe und vor allem feine, feste Partikel. Diese festen Partikel können sich in der Lunge absetzen und lösen sich nicht einfach so auf. Der Körper versucht diese vielen Feststoffe erst einmal wieder loszuwerden – typisch hierfür ist der Raucherhusten.
Die restlichen Partikel versucht der Körper – eher schlecht als recht – abzubauen. So gibt es neben den giftigen Gasen wie Kohlenstoffmonoxid ein entscheidendes Hauptproblem von Rauch: der Feinstaub aus festen Partikeln.
Der Dampf – bzw. Nebel – ist ein Aerosol aus kleinen Flüssigkeitströpfchen. Diese Tröpfchen verdunsten ganz einfach oder werden von der Lunge aufgenommen und anschließend vom Körper abgebaut. Es gibt keine festen Partikel, die sich ablagern, so wie beim Rauch.
Somit kommen wir kurz zur Tabakzigarette und deren Risiken:
Wer denkt, dass in der herkömmlichen Zigarette nur Tabak enthalten ist, der irrt. Neben Tabak werden fast immer Zusätze wie Aromastoffe, Konservierungsmittel, Feuchthaltemittel usw. von Tabakfirmen hinzugefügt, um eine konstante Qualität des Tabaks, eine angenehme Inhalation und gleichbleibenden Geschmack zu gewährleisten. Aber auch für die Hülsen werden Klebe-, Haft- & Verdickungsmittel, Farbstoffe, Stoffe für Aufdrucke usw. verwendet.
Durch das Rauchen einer Tabakzigarette verbrennen diese Bestandteile und es entstehen knapp 4000 weitere Stoffe, wovon ein Großteil nachgewiesenermaßen krebserregend bzw. erheblich gesundheitsschädlich sein können.
Beim Dampfen hingegen wird nichts verbrannt! Allein das ist schon ein enormer Vorteil. Gedampft werden dabei Liquids, die auch noch einer Art Reinheitsgebot durch EU-Verordnungen unterliegen. Dementsprechend dürfen Liquids nur max. 5 Inhaltsstoffe (Propylenglykol, pflanzliches Glycerin, Aromen, Nikotin, destilliertes Wasser) enthalten.
Durch das Verdampfen entstehen keine toxischen Verbrennungsprodukte und da bei der E-Zigarette kein Verbrennungsprozess stattfindet, werden all diese vorher bei der Tabakzigarette genannten, gesundheitsgefährdenden Stoffe nicht mehr inhaliert.
Dies macht das Dampfen nachgewiesenermaßen um 95 % weniger schädlich als die herkömmliche Tabakzigarette.
Die Vorteile liegen klar auf der Hand:
Immer mehr Studien zeigen die Vorteile des Dampfens gegenüber dem Rauchen auf. So stellte die britische Gesundheitsbehörde Public Health England (PHE) 2018 bereits zum zweiten Mal fest: „Es ist unwahrscheinlich, dass die Gesundheitsgefährdung durch das langfristige Einatmen von Dampf aus den heute erhältlichen E-Zigaretten 5 % des durch das Rauchen von Tabak verursachten Schadens übersteigt.“
An diesem Bericht arbeiteten u. a. Personen der Institutionen „UK Centre for Tobacco & Alcohol Studies“ und „Cancer Research UK“ mit.
Zudem sind E-Zigaretten bis zu 99 % weniger krebserregend als Tabakrauch (Studie der University of St. Andrews, 2017). Verglichen wurden die Krebspotenzen von Emissionen aus verdampften Nikotinprodukten einschließlich E-Zigaretten mit denen von Tabakrauch.
So seltsam das für Nicht-Raucher klingen mag – Rauchen hat etwas mit Lebensqualität und Belohnung zu tun!
Das Rauchen aufzugeben wäre und ist gut, aber es wäre und ist auch ein Verlust und bedeutet eine Neuausrichtung des Alltags. Denn viele Alltagssituationen sind mit dem Rauchen verbunden – von morgens bis abends.
Das Problem besteht im Maximalziel, das alle für einen und man selbst für sich ausgibt:
Abstinenz! Also der ausnahmslose Verzicht auf Zigaretten und Nikotin.
Unterhalb dieses Maximalziels gibt es jedoch auch andere erstrebenswerte Ziele:
Weniger zu rauchen, kontrollierter, genussorientierter, bewusster rauchen oder auf Dampfprodukte umzusteigen, wenn man etwas zwischen den Fingern haben will, den Dampf mag, den Geschmack und vor allem die Wirkung des Nikotins nicht missen möchte.
Das große Ziel sollte dennoch sein, auf die Tabakzigarette zu verzichten, denn eines ist klar:
Dies ist die schädlichste Form der Nikotinaufnahme!
Zu berücksichtigen ist außerdem der Unterschied zwischen Nikotinabhängigkeit und Tabakzigarettenabhängigkeit! Darum sind für einen Teil der Raucher-Aussteiger Nikotinersatzprodukte ausreichend, dem anderen Teil der Raucher-Aussteiger fehlt aber etwas: die Gewohnheit (z. B. Hand-zu-Mund-Bewegung) oder auch die Belohnung (die kurze Raucherpause). So ist für die „Gewohnheitstiere“ die E-Zigarette eine sehr geeignete Methode, um dem Rauchen den Garaus zu machen.
Die E-Zigarette ist derzeit in der Praxis die am häufigsten eingesetzte Methode zur Unterstützung der Tabakentwöhnung. Dies bestätigte die DEBRA-Studie (Deutsche Befragung zum Rauchverhalten) aus 2018.
Dies bewies die britische Forschergruppe der Queen Mary University of London nochmals, als sie 2019 die Ergebnisse ihrer Studie im „New England Journal of Medicine“ veröffentlichte.
Untersucht wurde, welchen Erfolg elektrische Zigaretten beim Rauchstopp von erwachsenen Tabakrauchern haben im Vergleich zu herkömmlichen Nikotinersatzprodukten, wie Nikotinsprays, -pflastern und -kaugummis.
Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass es 18 % der E-Zigarettengruppe gelang, mindestens ein Jahr rauchabstinent zu bleiben. Bei den Nutzern von Nikotinersatzprodukten waren es lediglich 9,9 %, die nach einem Jahr noch rauchfrei waren.
Der Erfolg der E-Zigarette ist damit doppelt so hoch wie bei anderen Nikotinersatzprodukten.
Geraucht wird nicht, weil es unwahrscheinlich gut schmeckt oder herrlich duftet. Rauchen ist eher ein Lifestyle, für den man sich einmal entschieden hat. Ein sehr schädlicher Lifestyle…
Der Raucher selbst nimmt den Geruch schon lange nicht mehr wahr – außer vielleicht den kalten Rauch am nächsten Tag. Den Rauch, den man bereits am Vortag die ganze Zeit mit sich herumgeschleppt hat. Diese stinkenden Partikelchen sind nichts anderes als Giftstoffe, die noch Monate später über den Mund, die Atmung oder die Haut aufgenommen werden können.
Dieser Geruch haftet in Klamotten, in Gardinen, Teppichen oder einfach im Raum. Auch die gelbliche Verfärbung der Finger, Zähne oder Wände hängt damit zusammen.
Das fällt beim Dampfen weg. Dampf ist im Vergleich zu Rauch ziemlich „flüchtig“. Er löst sich innerhalb weniger Minuten vollständig auf – durchschnittlich nach bereits ca. 30 Sekunden – und hinterlässt keine Geruchsrückstände. Tabakrauch hingegen überdauert oft Stunden in der Raumluft und hält sich hartnäckig in Kleidung oder auf Möbeln.
Es gibt auch keine Verfärbung der Haut oder der Zähne!
Eure nicht-rauchenden Mitmenschen dürfte das freuen.
Der sogenannte „Passivdampf“ ist mittlerweile gut untersucht und gilt als gesundheitlich völlig unbedenklich.
Dampf verflüchtigt sich recht schnell und hinterlässt keine Geruchsrückstände.
Bei der E-Zigarette entsteht nur Dampf beim Zug an eben dieser und somit handelt es sich ausschließlich um ausgeatmeten Dampf. Bei der Zigarette entsteht zusätzlich noch der Nebenstromrauch, wenn diese vor sich hin glimmt.
Die Inhaltsstoffe des Dampfes sind gut bekannt und im Einzelnen sowie in Kombination gesundheitlich unbedenklich. Zudem werden durch das Dampfen die Inhaltsstoffe nicht verändert und bleiben somit im „Passivdampf“ gleich unbedenklich. Auch das Nikotin ist kein Problem: Die dampfende Person nimmt 95–99 % des im Dampf enthaltenen Nikotins beim Inhalieren in den Körper auf. Der Dampfer atmet also fast nikotinfreien Dampf aus, der ebenfalls als gesundheitlich unbedenklich gilt.
Der „Passivdampf“ entspricht demnach dem Dampf einer Nebelmaschine, wie er in Discos oder auf Bühnen verwendet wird – nur mit Aroma.
Es ist kein Rauch, es ist Dampf! Im Prinzip ist es wie Wasser aufkochen, bis es verdampft.
Aber anstatt Wasser werden bei der E-Zigarette Liquids erhitzt. Was genau in diesen Liquids steckt, findest du beim Thema „Inhaltsstoffe von E-Zigaretten Liquids“.
Alle E-Zigaretten sind ähnlich aufgebaut und funktionieren nach dem gleichen Prinzip:
Wie es der Name schon herleitet, werden E-Zigaretten elektrisch betrieben. Hierfür werden Akkus benötigt, die zum größten Teil die Energie zum Erhitzen bereitstellen, aber auch einen Mikroprozessor versorgen, ohne den das Dampfen nicht möglich wäre.
Den Akkuträger (Mod) gibt es mit festverbautem Akku oder mit einem – oder mehreren – wechselbaren Akkus. Viele neuere Geräte lassen sich zudem bequem per USB-Anschluss laden.
Über den Feuerknopf oder die Zugautomatik (bei manchen Geräten) erhält der Mikroprozessor das Signal, die Heizspirale (Coil) durch Strom zu erhitzen und damit das Liquid zu verdampfen.
Viele Akkuträger besitzen zusätzliche Bedienknöpfe, mit denen sich die ausgegebene Leistung regeln lässt; häufig ist auch ein Display vorhanden, über das sich die Einstellungen kontrollieren lassen.
Dank des standardisierten 510er-Gewindes kannst du den Akkuträger mit den unterschiedlichsten Verdampfern kombinieren.
Hier findet der Verdampfungsprozess statt. Der Glastank wird mit Liquid gefüllt und damit das Liquid nicht direkt ausläuft, befindet sich in der Mitte der Verdampferkopf – der, bis auf ein paar Öffnungen, dicht geschlossen ist. Diese Öffnungen sind wiederum mit Watte abgedichtet – das verhindert das Auslaufen, saugt sich aber mit Liquid voll und befeuchtet so die Heizspirale (Coil) – oder auch mehrere Heizspiralen (Coils) – im Inneren.
Nun wird durch das Erhitzen der Heizspiralen (Coils) das Liquid verdampft und über das Mundstück (Drip Tip) inhaliert. Viele Verdampfer besitzen zusätzlich eine regelbare Luftzufuhr (Airflow), welche die Zugstärke beeinflusst, die du zum Dampfen benötigst.
Die Dampfentwicklung wird außerdem stark von den verbauten Heizspiralen (Coils) beeinflusst – jede hat einen elektrischen Widerstand (in Ohm). Je kleiner der Widerstand, desto mehr Dampfmenge und -dichte wird erzeugt. Typisch ist die Unterscheidung zwischen MTL (Mouth-to-Lung) mit Widerständen > 0,5 Ohm und DTL (Direct-to-Lung) mit meist < 0,5 Ohm und entsprechend offener Luftführung/Zugtechnik.
Das sind die „großen“ E-Zigaretten. Sie haben die größte Leistung – dank austauschbarer Akkus mit bis zu ca. 4200 mAh je Stück. In den meisten Fällen mit einem 510er-Gewinde ausgestattet, sind sie mit fast allen Verdampfern kompatibel. Außerdem findet man bei ihnen meist mehr Technik als bei kleineren Geräten, z. B. Touch-Displays und individuelle Einstellmöglichkeiten.
Wir stufen sie als Fortgeschrittenen-Geräte ein, weil die hohe Leistung und die vielen Optionen ein gewisses Grundverständnis in der Anwendung erfordern – damit das Dampferlebnis wirklich überzeugt.
Bei diesen E-Zigaretten ist der (meist fest verbaute) Akku in einer zylindrischen Form untergebracht. Trotz oft leistungsstarkem Akku – somit teilweise auch für DTL geeignet – sind sie sehr kompakt. Es gibt Varianten mit fest verbautem Verdampfer, aber auch mit 510er-Gewinde und damit kompatibel zu vielen Tanks.
Sie sind unkompliziert gestaltet und werden gerne für Einsteiger empfohlen, die einen kompakten „Shisha-Ersatz“ suchen. Aber auch Fortgeschrittene nutzen sie gerne als handlichen Alltags-Begleiter.
Einsteiger-Geräte (All-in-One) mit fest verbautem Akku und festem oder wechselbarem Verdampfer. Immer mit einfacher Bedienung, die kaum Fehler zulässt – ideal für den Start. Meist mit MTL-Verdampfern ausgestattet und möglichst zigarettenähnlich im Zugverhalten, klein und handlich.
Als All-Day-Begleiter helfen sie vielen, den Schritt weg von der Tabakzigarette zu schaffen.
Ähnlich wie All-in-One-Geräte, nur dass sich die kompletten Pods/Tanks besonders einfach wechseln lassen. Es gibt sie mit wiederbefüllbaren oder vorbefüllten Pods, mit fest verbautem oder teilweise auch austauschbarem Verdampferkopf.
Durch das einfache Stecksystem sind sie sehr intuitiv zu bedienen und eignen sich hervorragend für Einsteiger.
Fertigverdampferköpfe – sind eine sehr beliebte Variante, da diese Verdampferköpfe bereits fertig gewickelt sind und ganz unkompliziert in den Verdampfer eingeschraubt werden können.
Sie werden ab Werk mit verschiedenen Widerständen, unterschiedlichen Wicklungen und mit der Angabe der besten Watt-Anzahl ausgeliefert. Sobald man einige ausprobiert hat, findet man schnell den Verdampferkopf, der am besten zu einem passt.
Selbstwickler – Manche sind nicht zufrieden mit den Fertigcoils, andere mögen das individuelle Handwerk.
Mit Draht und speziellem Werkzeug wird die Heizspirale (Coil) selbst gewickelt und eingeschraubt, sowie die Watte passend durchgezogen. Der Verdampferkopf wird also selbst gefertigt.
Allerdings ist dies etwas für Fortgeschrittene, da man sich mit Wickeltechniken, Materialien und der Berechnung von Widerständen auskennen sollte.
Es tauchen aber einige Begriffe immer wieder auf, die man in diesem Zusammenhang kennen sollte:
RDA, RTA, RDTA & RBA
Jeder dieser Kürzel setzt sich aus den Begriffen der jeweiligen Buchstaben zusammen:
Hier noch im Einzelnen erklärt:
RDA steht für Rebuildable Dripping Atomizer. Also ein Tröpfler-Selbstwickel-Verdampfer. Was ist ein Tröpfler? Er hat keinen Tank – es ist ein offenes System, in das alle paar Züge Liquid auf die Watte getröpfelt wird.
RTA – Rebuildable Tank Atomizer – ist ein selbstgewickelter Verdampferkopf, der in einem Tank betrieben wird. Tröpfeln wie beim RDA ist hier nicht möglich. Wer Tröpfeln und einen Tank möchte, benötigt einen RDTA.
RDTA kombiniert die Konzepte aus RDA und RTA. Der Rebuildable Dripper Tank Atomizer hat ein offenes Selbstwickel-Deck (zum Tröpfeln) sowie einen meist darunter liegenden Tank, der über den Kapillareffekt das Liquid nach oben ansaugt.
RBA – Rebuildable Base Atomizer – ist ein Adapter/Deck, um Selbstwicklungen in Geräten zu ermöglichen, die eigentlich mit Fertig-Verdampferköpfen arbeiten. Man „baut“ sich den Fertigcoil quasi selbst zusammen.
Liquids sind stark durch die EU reguliert und enthalten dementsprechend nur wenige Zutaten. Sie bestehen hauptsächlich aus Propylenglykol (PG) und pflanzlichem Glyzerin (VG). Beides zusammen gemischt, evtl. auch unter Zusatz von destilliertem Wasser, wird als Base bezeichnet.
Die Base allein schmeckt fast neutral, daher werden Aromastoffe zugegeben. Und das ist schon alles: Bei Bedarf wird das Liquid lediglich noch mit Nikotin erweitert.
PG ist eine klare, dünnflüssige, farblose, nahezu geruchlose und stark wasseranziehende Flüssigkeit.
Es ist als Lebensmittelzusatzstoff E1520 zugelassen und dient als Trägerstoff für das Aroma im Liquid.
Außerdem wirkt Propylenglykol bakterienhemmend und wird zur Abtötung von Keimen eingesetzt. Bei der Verwendung in Haut- und Körperpflegeprodukten macht die antimikrobielle Wirksamkeit den Einsatz weiterer Konservierungsmittel häufig überflüssig.
PG ist hygroskopisch und wird daher auch als Feuchthaltemittel (z. B. in Tabakprodukten) verwendet.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung schätzt das Einatmen von PG als gesundheitlich relativ unbedenklich ein. Nach jahrzehntelanger Anwendung sind keine gravierenden Gesundheitsgefahren bekannt geworden.
VG ist bei Raumtemperatur eine farb- und geruchlose, viskose (zähflüssige) und feuchtigkeitsbindende Flüssigkeit.
Es ist als Lebensmittelzusatzstoff E422 zugelassen und dient dazu, das Liquid zähflüssiger (= weicher) zu machen. Außerdem hat VG die Eigenschaft, viel und dichten Dampf zu produzieren.
Glyzerin ist generell eine sehr vielseitig einsetzbare Substanz. Es wird u. a. in der Kosmetik als Feuchtigkeitsspender oder als Weichmacher (z. B. in Kaugummis) verwendet, aber auch zur Senkung des Gefrierpunktes, als Schmierstoff oder als Medikament zur Behandlung von Gehirnödemen eingesetzt.
In E-Liquids wird ausschließlich pflanzliches Glyzerin verwendet, das ohne Höchstbeschränkung als gesundheitlich unbedenklich eingestuft wird.
Aromen bestehen aus organischen und chemischen Aromastoffen, die in Propylenglykol (PG) gelöst werden. Sie bestimmen den Geruch und den Geschmack des fertigen Liquids.
Für E-Liquids werden ausschließlich wasserlösliche Lebensmittelaromen verwendet, die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) als Lebensmittelaromen zugelassen sind.
Es wird allgemein davon ausgegangen, dass bei der Verdampfung dieser Aromen keine Gefährdung für die Gesundheit besteht – ebenso wie ihre Aufnahme über Lebensmittel als unbedenklich gilt.
Nikotin ist ein in Nachtschattengewächsen vorkommendes Alkaloid, das farblos und wasserlöslich ist. Es wird durch Extraktion aus Tabakpflanzen gewonnen und kann auch synthetisch hergestellt werden. In E-Zigaretten-Liquids wird – bezogen auf Reinheitsgehalt und pharmakologische Qualität – das gleiche Nikotin verwendet wie in anderen Nikotinersatzprodukten.
Nikotin führt – ähnlich wie Koffein – kurzfristig zu einer leichten Erhöhung von Herzfrequenz und Blutdruck. Das kann bei Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen nachteilig sein. Nikotin selbst ist nicht krebserregend, fördert jedoch die Neubildung von Blutgefäßen und kann positive Effekte auf das Zentralnervensystem haben, z. B. eine Verbesserung von kognitiven Funktionen wie Lernen, Gedächtnis und Konzentration. Zudem wirkt es entzündungshemmend und regt den Stoffwechsel an.
Neben anderen Stoffen führt Nikotin zur Ausschüttung des „Glückshormons“ Dopamin und gilt daher als Substanz, die zur Abhängigkeit führen kann. Bei Überdosierung sind Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Kopfschmerzen möglich. Schwere Überdosierungen sind durch körpereigene Schutzmechanismen selten, da die Wirkung rasch nachlässt und der Körper bei zu hoher Aufnahme meist mit Erbrechen reagiert und einen Großteil des Nikotins wieder ausscheidet.
Wichtig: Das gilt nicht für Tiere und insbesondere nicht für Kinder. Nikotinprodukte müssen stets unzugänglich für Kinder aufbewahrt werden, da eine Aufnahme zu Vergiftungen führen kann.
Basen bestehen aus Propylenglykol (PG) und pflanzlichem Glyzerin (VG) und variieren in ihrer Zusammensetzung. Auf Basen und fertigen Liquids findet sich daher eine Mischungsangabe, z. B. 50/50, 70/30, 30/70 oder auch 50/40/10. Der erste Wert bezeichnet dabei den jeweils größeren Anteil (PG oder VG). Wird ein dritter Wert angegeben, steht er für den Anteil an destilliertem Wasser.
Das optimale Mischungsverhältnis hängt vom Verdampfer (MTL/DTL, Nachfluss, Dochtmaterial) und der eigenen Vorliebe nach mehr Geschmack oder mehr Dampf ab – oft führt der Mittelweg (z. B. 50/50) zum besten Ergebnis.
Es gibt 2 verschiedene Zugtechniken, über die man sich bewusst werden sollte: MTL und DTL. Je nachdem welche Zugtechnik man bevorzugt, entscheidet über die richtige E-Zigarette
MTL wird auch als traditionelles/moderates Dampfen oder Backendampfen bezeichnet. Der Dampf wird zunächst im Mundraum gesammelt und anschließend in die Lunge inhaliert. Das Zugverhalten ähnelt dem der klassischen Tabakzigarette, da man etwas stärker an der E-Zigarette ziehen muss und die Dampfentwicklung geringer ausfällt. Daher ist diese Zugtechnik für Tabakumsteiger zu empfehlen. Voraussetzung sind höhere Widerstände am Verdampfer, in der Regel über 0,5 Ohm. Durch den geringer Dampfdurchfluss sollten Tabakumsteiger mit einer höheren Nikotin-Dosierung beginnen. Ein Anhaltpunkt hierfür findest du in unsere Nikotintabelle im Thema „Einsteigerliquid für E-Zigaretten“.
DTL wird auch als subohmes Dampfen, oder schlicht „Subohm“ bezeichnet. Hierbei wird ohne Umwege mit einem leichten Zug direkt in die Lunge inhaliert – ähnlich wie bei einer Shisha. Notwendig sind geringe Widerstände am Verdampfer unter 0,5 Ohm. Da bei dieser Zugtechnik deutlich mehr Dampf entwickelt wird, fällt die benötigte Nikotinmenge auch geringer aus.
Ein Anhaltpunkt hierfür findest du in unsere Nikotintabelle im Thema „Einsteigerliquid für E-Zigaretten“.
Egal ob du als DTL-Dampfer mächtige Dampfwolken erzeugst, oder als Tabakumsteiger gemütlich dein MTL-Gerät dampfst. Ein paar Kleinigkeiten sollte man beachten um Nachflussprobleme, Überlaufen des Liquids oder Durchbrennen des Verdampferkopfs zu vermeiden:
Weitere Tipps und Tricks findest du in unseren Häufig gestellten Fragen!
Durch eine riesige Auswahl an verschiedenen E-Zigaretten – mit unterschiedlichen Farben, Formen und Funktionen – ist es sehr schwierig auf Anhieb die perfekte E-Zigarette zu finden.
Sobald man aber die ein oder andere E-Zigarette ausprobiert hat und weiß, welche persönlichen Vorlieben einem wichtig sind, findet man schnell die Richtige.
Als kleine Hilfestellung können wir aber – mit Beantwortung einiger Fragen – eine E-Zigarette empfehlen, mit der du sicher Spaß hast.
Es gibt grundlegende Unterschiede, die die Zugtechniken (MTL/DTL) betreffen (nähere Informationen dazu findest du in unserem Thema „Zugtechniken für E-Zigaretten“).
Je nachdem ob MTL- oder DTL-Dampfer, sollte auch das Gerät passend dazu gewählt werden.
Die MTL-Geräte sind vom Zugverhalten und der Dampfentwicklung ähnlich der einer Zigarette. Sie brauchen nicht so viel Energie und sind dadurch oft klein und kompakt gestaltet. Daher sind sie die beste Wahl als Ersatz für die Zigarette.
Bist du aber mehr an eine Shisha gewöhnt – kommen die DTL-Geräte in Frage. Durch das Sub-Ohm-Dampfen wird deutlich mehr Energie benötigt und sie haben daher größere Akkus. Dafür können die DTL-Geräte mehr Dampf erzeugen.
Bei der Häufigkeit der Benutzung sollte man von Anfang an ehrlich mit sich sein. Davon hängt ab, wie groß der Akku dimensioniert sein sollte. Es macht einfach keinen Spaß, ständig die E-Zigarette laden zu müssen.
Als Anhaltspunkt, wie häufig man vermutlich dampfen wird, kann man sich die bisherige Menge an gerauchten Zigaretten hernehmen.
Außerdem spielt die Nikotinstärke im Liquid eine Rolle: Ist sie zu gering, neigen viele Umsteiger dazu, länger zu dampfen, um den Körper mit dem gewohnten Nikotingehalt zu versorgen. Das erhöht den Energiebedarf und entleert den Akku schneller.
Benutzt man die E-Zigarette recht wenig, reicht in der Regel ein kleiner Akku. Hast du keine Lademöglichkeit in deiner alltäglichen Umgebung, empfiehlt sich ein zweiter Akkuträger oder ein Akkuträger mit wechselbaren Akkus.
Möchtest du direkt drauf los dampfen, ohne dir um etwas Gedanken zu machen, oder möchtest du den besten Geschmack/den dicksten Dampf aus deinem Gerät herausholen?
Die Pod-Systeme sind möglichst unkompliziert gestaltet. Meist ist nur ein Feuerknopf vorhanden, mit dem An und Aus gestellt, sowie gefeuert wird.
Dabei ist alles aufeinander abgestimmt und lässt kaum Platz für Fehler.
Noch einfacher wären sogar die Einweg E-Zigaretten. Diese werden meist mit einer Zugautomatik betrieben, die das Feuern aktiviert, wenn man an der E-Zigarette zieht. Außerdem sind die meisten weder aufladbar noch nachfüllbar – nachdem der Tank leer gedampft wurde, werden sie einfach entsorgt.
Wenn man sich also keine Gedanken um etwas machen will, sondern nur losdampfen, sind die Pod-Systeme oder Einweg E-Zigaretten die richtige Wahl.
Den dicksten Dampf oder den besten Geschmack (Sweetspot) zu erzeugen gleicht dagegen einer kleinen Wissenschaft. Hierfür sollte man sich etwas damit auseinandersetzen, welche Optionen das Gerät können soll – z. B. wieviel Watt-Leistung brauchst du maximal?
Allerdings gibt es auch hier Fertigsets, die aufeinander abgestimmt sind, sodass man nur noch die Watt-Zahl richtig einstellen und seinen Lieblings-Fertigcoil finden muss. Da die Vorlieben allerdings sehr verschieden sind, muss man hier einfach ein paar verschiedene Modelle durchprobieren.
Die riesige Vielfalt an verschiedenen Liquids kann einen anfangs erschlagen. Man weiß nicht welches zu einem passt. Das optimale Einsteigerliquid gibt es daher leider auch nicht, da ja jedem etwas anderes schmeckt. Die einen mögen es lieber süß, die anderen lieber erfrischend oder eben wiederum möglichst ähnlich dem Geschmack der gewohnten Zigarette.
Aber was macht man jetzt als Einsteiger? Irgendwo muss man ja anfangen…
Wir würden folgendes vorschlagen:
Leider muss man sich einige Zeit durchprobieren, bis man sein Lieblingsliquid gefunden hat. Aber damit hast du einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Dampfaromen und du kannst dich für die nächsten Liquids schon viel besser entscheiden.
Nun hast du zwar deine Geschmacksrichtungen ausgesucht, aber welche Nikotinstärke ist jetzt die richtige?
Je mehr du geraucht hast, umso größer wird dein Nikotinbedarf sein. Solltest du das Nikotin absetzen wollen, solltest du das nur in kleinen Schritten machen. Zuerst sollte der Wechsel zur E-Zigarette gelingen. Und damit du nicht mehr das Verlangen auf eine Tabak-Zigarette verspürst, sollte die Nikotinmenge auch entsprechend hoch gewählt werden.
Wenn du direkt auf Lunge dampfst und große Dampfwolken produzierst, inhalierst du damit auch deutlich mehr Nikotin. Daher muss die Nikotinmenge im Liquid nicht so hoch sein wie beim Backendampfen. (Genauere Infos hierzu findest du im Thema „Zugtechniken für E-Zigaretten“)
Gleiches gilt für die Leistung deiner E-Zigarette:
Mehr Leistung = mehr Dampf = weniger Nikotin nötig!
Aber was ist nun die richtige Nikotinstärke? Wir können auch hier höchstens eine Empfehlung abgeben – diese findest du in der Tabelle:
Solltest du das Verlangen nach einer Zigarette verspüren, solltest du es mit einer höheren Nikotindosierung probieren. Kaufe beim ersten Mal verschiedene Nikotinstärken um den angegebenen Wert herum und probiere aus, welche Stärke für dich funktioniert. Solltest du eine zu hohe Nikotindosis haben, wird dir dein Körper das mit einem Husten mitteilen.
Allerdings liegt das anfängliche Husten nicht zwingend an der Nikotinstärke, sondern kommt eventuell auch davon, dass sich deine Lunge von den Tabakzigaretten regeneriert. Lass dir Zeit beim Nikotin reduzieren. Gute 1-2 Wochen hustet man noch von der Tabakzigarette nach, bevor man ein Urteil über die Nikotinstärke im Liquid machen kann.
Wird eine E-Zigarette erstmals in Betrieb genommen, sollten die folgenden Punkte beachtet werden. Sie entsprechen in weiten Teilen den typischen Hersteller-Anleitungen und helfen, Probleme wie Kokeln, Auslaufen oder Fehlbedienung von Anfang an zu vermeiden.